Winterfliegen
Trotz frostiger Rahmenbedingungen wurde geflogen, geschraubt – und vor allem gelacht.
Ein besonderes Highlight: ein echter Heli-Oldie mit Benzinmotor, der zunächst hartnäckig jegliche Kooperation verweigerte. Der Motor wollte partout nicht anspringen, aber immerhin sorgte das gefühlt endlose Ziehen am Seilzugstarter für eine gewisse Grundwärme beim Piloten, während das fachkundige Publikum vor Freude (oder wegen der Kälte?) im Kreis hüpfte und gut gemeinte Ratschläge gab.
Nicht weniger spektakulär ging es später in luftiger Höhe weiter – beziehungsweise eher nicht mehr weiter.
Eine Baumlandung, wie sie im Buche steht, sorgte für Spannung am Platz. Die anschließende Bergung entwickelte sich zu einer echten Geduldsprobe und zog sich über mehrere Stunden hin. Zwischenzeitlich machten sich schon leise Zweifel breit, ob der Flieger jemals wieder festen Boden unter die Schwimmer bekommen würde. Vor allem bei denen, die das Spektakel aus taktisch sinnvoller Entfernung mitverfolgten.
Doch Aufgeben war keine Option – und am Ende wurde der kleine Ausreißer tatsächlich erfolgreich und unversehrt aus seinem winterlichen Geäst-Gefängnis befreit. Gratulation an den Bergungstrupp! 👏
Unterm Strich also ein Winterfliegen, wie man es sich vorstellt:
kalt, zäh, mit technischen Eigenheiten, überraschenden Wendungen – und genau deshalb unvergesslich.
So darf das Fliegerjahr gerne weitergehen ❄️✈️🚁





































