Alles was fliegt

08.11.2026

Wer letztes Jahr dabei war, mag sich noch gut erinnern: Da hat uns der Nebel regelrecht die Einfahrt zum Flugplatz verschluckt, und zeitweise musste sogar der Flugbetrieb eingestellt werden. Heuer haben wir uns gedacht – wenn schon Nebel, dann bitte selbst gemacht!

Gesagt, getan. Ein Turbinenheli mit Rauchanlage zeichnete seine Figuren so ausdauernd in den Himmel, dass am frühen Nachmittag die Bäume am Platzrand im Rauch standen. Mit dem Nebel vom Vorjahr konnte er es durchaus aufnehmen – allerdings mit einem kleinen, aber feinen Unterschied: Diesen hier konnte man per Schalter am Sender ein- und wieder ausschalten.

Turbinenheli mit Rauchanlage
Nebel, diesmal hausgemacht

Am Tisch nebenan lag derweil ein Heli, sorgfältig unter ein blaues Badetuch gebettet. Ob zum Schutz vor Feuchtigkeit oder weil er nach dem Flug einfach seine Ruhe wollte, ließ sich allerdings nicht abschließend klären.

Heli unter dem Badetuch
Bitte nicht stören

Was uns an diesem Tag aber am meisten gefreut hat: unsere Jugend. Nicht nur am Zaun beim Zuschauen, sondern mit dem Sender in der Hand und einem erfahrenen Mitglied an der Seite.

Einer unserer Nachwuchspiloten bewies dabei eine Eigenschaft, die in diesem Hobby mindestens so wichtig ist wie Fingerspitzengefühl: Ausdauer. Sein Heli mit Benzinmotor hatte nämlich wenig Lust anzuspringen, und so wurde am Seilzug gezogen, und gezogen, und gezogen. Aufgeben kam trotzdem nicht in Frage. Spätestens da war klar: Der ist bei uns genau richtig. Wer's nicht glaubt, hier ist der Beweis.

Und wer den ganzen Tag fachsimpelt, braucht eine ordentliche Grundlage. Der Grill lief, die Würstl auch, und das Lächeln unseres Grillmeisters spricht auf den Fotos für sich.

Alles, was fliegt – heuer sogar der Rauch. Bis zum nächsten Mal!